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1. Photovoltaik –
mit sauberem Sonnenstrom Energiekosten sparen

 

Photovoltaikanlagen sind klimaschonend und mittlerweile sogar ohne Förderung rentabel.  Hier erhalten Sie einen ersten Überblick über die Funktionsweise, Kosten und Planung von Solaranlagen für Ein- und Zweifamilienhäuser

 

Was ist eine Photovoltaikanlage?

Eine Photovoltaikanlage besteht aus Photovoltaikmodulen. Diese wiederum bestehen aus Solarzellen. In diesen Solarzellen werden Sonnenstrahlen eingefangen und in elektrische Energie umgewandelt. Dieser Solarstrom wird selbst genutzt, sog. Eigenverbrauch. Der nicht genutzte, aber produzierte Solarstrom, wird über einen Stromzähler in das Stromnetz eingespeist. Der Betreiber der Photovoltaikanlage erhält für jede produzierte und eingespeiste Kilowattstunde Strom eine vom Staat festgelegte Vergütung nach dem EEG (Energieeinspeisegesetz).

Zusätzlich besteht die Möglichkeit, den mit der Photovoltaikanlage produzierten Solarstrom in einer Batterie zu speichern. Damit wird die Eigenverbrauchsquote erhöht – der Betrieb der Photovoltaikanlage wird noch unabhängiger von den steigenden Strompreisen der Energieversorger.  

 

 

Aufbau einer Photovoltaikanlage

Die beiden wichtigsten Bestandteile sind die Photovoltaikmodule und der Wechselrichter. In den Photovoltaikmodulen wird die Sonnenenergie in Strom umgewandelt. Dieser fließt dann in Gleichstrom in den Wechselrichter, wo er in netztauglichen Wechselstrom umgewandelt wird. Vom Wechselrichter wird der Solarstrom direkt an die Stromverbraucher im Haus oder in das Netz des Energieversorgers geleitet.  Weitere Bestandteile einer Solaranlage sind das Solarkabel und ein Einspeisezähler, der den überschüssigen Solarstrom, der in das Netz des Versorgers abgegeben wird, misst. Immer öfter wird die Photovoltaikanlage mit einem Energiemanagementsystem und / oder Energiespeicher ergänzt.

 

Quelle: Deutsche Auftragsagentur

Quelle: Deutsche Auftragsagentur 

 

Welche Voraussetzungen sind für den Betrieb einer Photovoltaikanlage notwendig?

Die Installation einer Photovoltaikanlage ist grundsätzlich überall möglich, sofern genügend Sonnenstrahlen auf die Photovoltaikmodule treffen. In Deutschland ist die Sonneneinstrahlung hoch genug, um mit einer Photovoltaikanlage Gewinn zu erzielen.  Wichtige Faktoren, die bei der Installation einer Solaranlage beachtet werden müssen, sind die Größe, die Verschattung und die Neigung des Daches. Eine Photovoltaikanlage produziert mehr Strom als im Haushalt verbraucht wird. Im Gegensatz zur Solarthermie wird der mehr produzierte Strom in das öffentliche Stromnetz eingespeist. Der Betreiber erhält dann 20 Jahre plus Anschlussjahr eine festgelegte Vergütung. 

 

 

Die Klimabilanz von Photovoltaik

Viele Menschen entscheiden sich für eine Photovoltaikanlage, um einen Beitrag zum Umweltschutz zu leisten. Häufig wird die Frage gestellt: Ist Photovoltaik wirklich umweltschonend? Die Produktion der Komponenten verbrauche schon viel Energie. Das ist grundsätzlich richtig. Dadurch, dass Photovoltaik während ihrer Betriebszeit jedoch keine Emissionen verursacht, ist die CO2 Einsparung im Vergleich zur konventionellen Stromerzeugung dennoch erheblich. In 2 – 3 Jahren produziert die Photovoltaikanlage genauso viel Strom, wie für ihre Produktion nötig war. Bei einer Anlagenlebensdauer von 25 – 30 Jahren oder mehr bedeutet das, dass die Anlage 10-15mal mehr Energie produziert, als sie verbraucht. Photovoltaik hat eine positive Klimabilanz.

 

 

Nutzungsmöglichkeiten einer Photovoltaikanlage

Durch eine Photovoltaikanlage wird die Möglichkeit gegeben, Energie der Sonne selbst zu produzieren. Diese Energie wird zunächst selbst verbraucht und der Überschuss in das öffentliche Stromnetz eingespeist. Der Wandel von der zentralen Energieversorgung zur dezentralen Energieversorgung wird damit vorangetrieben. Der Strom wird aber in erster Linie für den Eigenverbrauch genutzt. So werden Stromkosten gespart. Dadurch wird der Betreiber einer Photovoltaikanlage weitestgehend unabhängig von steigenden Strompreisen. Zudem gibt es auch die Möglichkeit, den produzierten Sonnenstrom in elektrische Energie für eine Heizung umzuwandeln. Die elektrische Energie wird zu Wärme.

 

Zusammengefasst:

Die Photovoltaikanlage produziert Strom über Solarmodule. Der produzierte Strom wird zunächst selbst verbraucht und gespeichert. Der darüber hinaus produzierte Strom wird in das Netz des Energieversorgers eingespeist. Dafür erhält der Betreiber der Photovoltaikanlage 20 Jahre (plus Anschlussjahr) eine festgelegte Vergütung nach dem EEG (Energieeinspeisegesetz).

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